Komplextrauma, eigentlich komplexe PTBS, sind Trauma, die komplex – über einen längeren Zeitraum – entstehen. Der Großteil der Komplextraumata hat ihre Wurzeln in der Kindheit.
Komplextrauma können verschiedene Arten von Gewalt beinhalten, wie z. B. körperliche, sexuelle/sexualisierte, emotionale Gewalt.
Häufig ist die Geschichte von Komplextrauma mit vielen Einzelerlebnissen verbunden oder noch diffuser mit einer bestimmten Art von Atmosphäre. Beispielsweise einer Atmosphäre von Druck, Nicht-Gesehen-Werden, Vernachlässigung, mangelnder Liebe, Ablehnung und vielem mehr.
Die genaue Ausformung eines Komplextraumas ist immer individuell.
Bei vielen Betroffenen prägt sich ein vielfältiges Beschwerdebild aus, das als komplexe posttraumatische Belastungsstörung bezeichnet wird:
Hilfreich können Therapeut*innen sein, die schon lange in dem Bereich arbeiten und sich deshalb mit der Komplexität der Fälle auskennen. Es ist durch den Leidensdruck besonders wichtig, effektive Methoden zu nutzen, die die oft schwerwiegenden Traumata und ihre häufig weitreichenden Folgen lösen können.
Methoden, die bei der Lösung, d. h. bei der Verarbeitung eines Komplextraumas helfen:
Eine Traumatherapie ist immer individuell und muss auf die Persönlichkeit, das Trauma und die aktuellen Bedürfnisse der Klientin, des Klienten angepasst sein. Eine wirklich gute Traumatherapie ist Therapie auf Augenhöhe und so individuell, wie Sie es sind.
Dies bedeutet, die Traumatherapie so effektiv, so nachhaltig und dabei so sanft wie möglich zu gestalten.
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